REZENSION: Laterne im Schneesturm
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Titel: Laterne im Schneesturm
Autorin: Natascha Wahl
Preis: 9,99 €
Verlag: Edition Ecrilis
Seiten: 374
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Klapptext:
„Als Julie von ihrer Irlandreise zurückkomt, hat sie zwei Vorsätze: Eine tageschirugische Praxis zu eröffnen und ihrem Ex Freund Benjamin, der sie kurz zuvor betrogen hat, aus dem Weg zu gehen. Zweiteres klappt nur bedingt, da dieser ihr Makler ist und sie unbedingt zurückhaben will. Dann lernt Julie Spencer kennen, der nicht nur viel jünger ist als sie, sondern auch ziemlich eigenbrötlerisch und so gar nicht in ihrerer Liga spielt. Das zumindest glaubt ihr Umfeld. Und so ahnt niemand, dass sich zwischen den Beiden eine zarte Liebesgeschichte anbahnt. Nur dass Benjamin, in Wahrheit nicht mit Immobilien, sondern mit Leichenteilen handelt. Deshalb ist nicht nur Julies Leben in Gefahr….“


„Laterne im Schneesturm“ ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht recht einzuschätzen weiß.
Ich habe lange daran gesessen, wirklich, dies ist für mich mehr als untypisch.
Es gab Aspekte im Buch, die mir wirklich gefallen haben, so zum Beispiel die Liebesgeschichte zwischen Julie und Spencer.
Die Story um die Beiden und auch Benjamin herum ist sowohl romantisch, als auch spannend. Julie und Spencer kamen mir häufig wie ein verknalltes Teenagerpärchen vor, was mich teilweise lachen, aber auch die Augen verdrehen lies. Sie waren süß, aber die Liebesgeschichte ging mir zu schnell, sie wirkte für mich nicht authentisch. Auch dieses hin und her, weil er jünger ist als sie, hing mir aus den Ohren raus. Na und? Wer bestimmt schon, wen man lieben darf und wen nicht? Solange sie nicht 80 und er 15 ist, sollte alles im Lot sein.
Benjamin hingegen versprühte keinerlei Emphatie, er war mir vom ersten Moment an unsymphatisch und das muss schon was heißen.
Der Schreibstil von Natascha Wahl ist wirklich gut und doch konnte mich die Story nicht hunderprozentig abholen.
Ich hatte mir von der Beschreibung des Klappentextes mehr erhofft. Doch was dies genau ist, kann ich nicht benennen.
Vielleicht ist genau dieses fehlende Etwas der Grund dafür, dass ich das Buch gefühlt öfter beiseitegelegt habe, statt es tatsächlich in der Hand zu halten.
Hinzu kommt, dass der Klappentext meiner Meinung nach den Großteil der Story bereits erzählt, vieles war ziemlich vorhersehbar und hat mir beim Lesen die Spannung genommen.
Wirklich schade, ich hatte mir mehr von diesem Buch erhofft. Trotzdem würde ich es weiterempfehlen. Es gibt bestimmt jemanden, den dieses Buch von dort abholt, wo es mich nicht erwischt hat.
Drei von fünf Sternen dafür.

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