The Club – Flirt
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Titel: The Club – Flirt
(The Club #1)
Autorin: Lauren Rowe
Preis: 12,99 €
Verlag: Piper
Seiten: 400

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Klapptext:
„Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas‘ Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte … Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie zu finden. Sofort. Koste es, was es wolle.“

 
Um ihr Studium zu finanzieren, arbeitet die 24jährige Sarah bei einer gutbezahlten Onlinedating-Agentur.
Nach ihrer Probezeit folgt schließlich ihr erster eigener Auftag und schon liegt ihr die Bewerbung von Jonas vor der Nase. Jonas beschreibt sich selbst als „Frauenflüsterer“, dem nichts wichtiger ist, als der Orgasmus der Frau, mit der er schläft.
Auch wenn sie die Bewerbung zu Teilen abstoßend findet, kann Sarah nicht leugnen, dass sie Jonas‘ Bewerbungstext nicht kalt lässt. Gegen jede Vernunft nimmt sie schließlich Kontakt zu ihm auf und schleudert ihm schonungslos ihre Meinung entgegen.
Jonas ist hellauf begeistert von ihrer Nachricht ung setzt alle Heben in Bewegung, um herauszufinden, wer am anderen Ende der Mails sitzt.
Als er Sarah schließlich ausfindig macht und sie kontaktiert, ziert sie sich vorerst, sie hat schließlich einen Job zu verlieren, doch da Jonas es sich in den Kopf gesetzt hat, sie kennen zu lernen, bleibt Sarah nichts anderes übrig und sie willigt einem Treffen zu, dass vor sexueller SPannung nur so zu knistern droht.
Nie hätte Sarah sich träumen lassen, dass der unglaublich attraktive Typ mit einer Spur Traurigkeit im Blick ihre komplette Welt auf den Kopf stellen würde.


Bereits am Anfang war ich von Jonas‘ Großspurigkeit unglaublich abgeschreckt und kann nicht verstehen, was Sarah an seiner Bewebung anziehend gefunden hat. Was gibt es schließlich Schlimmeres als einen Kerl, der komplett von sich überzeugt ist?
Ich möchte nicht zuviel verraten, aber seine Bewerbung hat mich mehr als nur abgeschreckt. Er stellt sich und seine sexuellen Handlungen über alles Andere, vergleicht sich selbst mit Gott.
Und so zieht sih das leider durch das gesamte Buch.
Sarah hingegen ist niedlich, sie hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und steht auch zu ihren Fehlern. In der sich aufbauenden Beziehung zu Jonas blüht sie nahezu auf.
Zur Mitte hin hat mir die Story immer besser gefallen und ich konnte es für einige Stunden nur schwer aus der Hand legen. Doch als die Beziehung enger wurde (bereits nach wenigen Tagen) und beide an das L-Wort dachten, musste ich leider viel zu oft genervt die Augen verdrehen.
Leute, ihr kennt euch gerade mal eine Woche. Wie alt seid ihr bitte?
Schimpft mich verbittert und unromantisch, aber es gibt in Büchern fast nichts Schlimmeres, als solch einen Quatsch.
Und dann noch seine Versessenheit und das ständige Pogetätschel, bärgs.
Hier ein kleiner Tipp an alle Männer: KEINE FRAU STEHT DARAUF, AUF IHREN HINTERN REDUZIERT ZU WERDEN!!
Das Ende war einfach, naja, stumpf. Ich habe schon die ganze Zeit über mit sowas gerechnet, vor allem, nachdem Sarah herausgefunden hat, was tatsächlich hinter „dem Club“ steckt. Diese Erkenntnis kam ihr zu meiner Überraschung ziemlich spät, mir war das schon nach Jonas erstem Treffen mit einem Clubmitglied klar.

Da ich Sarah und ihre Freundin Kat echt mochte, Jonas auch den einen oder anderen (wenn auch seltenen) Lichtblick in mir geweckt hat und die Story wirklich Potential hätte, was aber leider nicht vollständig ausgeschöpft worden ist, vergebe ich knappe 3 von 5 Sternen.

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