Die Farben des Blutes 02 – Gläsernes Schwert
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Titel: Die Farben des Blutes 02 – Gläsernes Schwert
(#2 Die Farben des Blutes)

Autorin: Victoria Aveyard
Preis: 21,99 €
Verlag: Carlsen
Seiten: 576

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Klapptext:
„ In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.“

Mare und Cale konnten dem Tod gerade noch so entkommen und befinden sich nun in der Obhut der Scharlachroten Garde.
Doch der dortige Befehlshaber verfolgt nicht dieselben Interessen wie Mare. Während sie die Liste derjenigen abarbeiten will, um diejenigen zu retten, die wie sie ebenfalls über spezielle Fähigkeiten verfügen, sieht der oberste Befehlshaber in ihnen eine Bedrohung.
Gemeinsam mit Cal, Farley, ihrem doch sehr lebendigen Bruder Shade und einigen anderen macht sie sich auf eigene Faust auf die Suche diejenigen zu beschützen, die wie sie sind.
Doch natürlich durchkreuzt auch Maven immer wieder ihre Pläne um an das zu gelangen, wonach er am meisten giert: Mare.


Die Story setzt genau dort an, wo der erste Band geendet hat und verspricht viel Spannung, welche im Verlauf des überaus dicken Buches nie abnimmt.
Natürlich bekommt man hin und wieder ein merkwürdiges Gefühl ihm Magen (zumindest ging es mir so) und man wird dementsprechend nicht überrascht, dass dann tatsächlich etwas passiert, jedoch ist man darüber überrascht, WAS passiert.
Nie hätte ich gedacht, dass „Gläsernes Schwert“ „Die rote Königin“ noch toppen kann, doch ist dies wirklich passiert. Ich bin absolut begeistert und kann meine Liebe für diese Reihe kaum in Worte fassen!
Teilweise musste ich Seiten zurückblättern, um mir vollkommen sicher zu sein, dass ich tatsächlich das Richtige gelesen habe, weil manche Stellen zack auf zack gingen. Viele Dinge wurden nicht schöngeredet, sondern knallhart präsentiert. So auch Mavens ziemlich unschönen Gesten, um Mare zu präsentieren, dass er sie zurückhaben will.
Der Typ ist einfach die Hölle.
Lediglich das Ende bzw der Epilog haben mich etwas verstört. Es ging mir dann doch etwas zu schnell und bis heute, einige Tage nachdem ich das Buch beendet und mich mit Freunden darüver ausgetauscht habe, habe ich es noch immer nicht begriffen.
Ich freue mich jedoch auf den dritten Band, auch wenn es noch Ewigkeiten dauern wird, bis ich dieses Schätzchen in den Händen halten werde.
Lange habe ich mit mir gekämpft und aufgrund des Endes überlegt, wie ich das Buch bewerten soll, kann jedoch keinen Stern abziehen, da mich der Rest des Buches unglaublich überzeugt hat (und das, obwohl ich beim Tod einer wichtigen Person als gigantische Heulsuse nicht geweint habe. Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich bereits vor Monaten gespoilert worden bin).

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